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Ernährung / Fütterung von Wasserschildkröten

Geeignetes

Lebendfutter, Frostfutter: Schnecken, Wasserschnecken, ganze Süßwasserfische (z.B Stinte), Babymäuse/-ratten, Regenwürmer, Tauwürmer, Heuschrecken, Heimchen, Grillen, Schaben, Asseln, Muschelfleisch.

Pflanzliches: Wasserlinsen, Wasserpest, Hornkraut, Seerosenblätter… Sepiaschale (>> Bestellung) sollte zur Kalkversorgung immer angeboten werden.

 

Ungeeignetes

Obst (außer bei einigen Arten in geringem Maße), Gemüse, Fleisch, Hundefutter, Katzenfutter. Auch Sticks enthalten sehr viele Proteine und zu wenig Ballaststoffe. Durch sehr häufige Fütterung der Sticks werden Wasserschildkröten durch die vielen Kalorien schnell fett und können Nierenschäden davongetragen.

Vitaminzusätze (Pulver oder Vitamintropfen) über dem Futter. Leider kommt es so -insbesondere bei Jungtieren- sehr schnell zu einer Überdosierung von Vitamin A und daraus resultierend löst sich die Haut an Hals und Gliedmaßen der Tiere bis aufs rohe Fleisch ab. Die Vitamin-A-Versorgung darf deshalb ausschließlich nur über grüne Pflanzenteile erfolgen, in denen Beta-Karotin enthalten ist, welches im Körperinneren zu Vitamin A umgewandelt wird und auf diese Art der Fütterung nicht überdosiert werden kann.

Hinweis:
Auch das Kalzium darf keinesfalls mehr über das Futter gestreut werden. Auch dieses wird auf durch bestreuen des Futters leicht überdosiert und kann zu Erkrankungen führen. Die Fütterung ganzer Fische (mit Haut, Gräten und Eingeweiden) reicht im Grunde zur Vitamin- und Kalkversorgung aus. Sepiaschale sollte aber trotzdem immer angeboten werden, da die Tiere selbst wissen, wann sie zusätzlich Kalk benötigen und sich dann daran bedienen.

Was fressen Wasserschildkröten?

Bildnachweis: © Die Fotografin – Fotolia.com



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